VIETNAM 2007
15.04. - 02.05.2007
Autor: Marie-Luise Sauter, Reisebüromitarbeiterin (Bilder folgen in Kürze...)
16.04. ASIEN hat uns wieder!
Doch 11 Stunden dauerte der Flug mit der VIETNAM AIRLINES von Frankfurt nach Hanoi. Der Mehrpreis fürdie PREMIUM ECONOMY hat sich voll gelohnt, denn die Beinfreiheit ist bei Langstrecken viel Wert. In der Breite hätten ein paar Zentimeter mehr aber auch gut getan. Der Service an Bord war durchschnittlich - das persönliche Unterhaltungsprogramm ganz abwechslungsreich. Die Qualität der Sitze nicht optimal. Im Vergleich fand ich bis jetzt die THAI AIRWAYS in der Economy am bequemsten bestuhlt.
Schon nach den ersten Kilometer vom Flughfen nach Hanoi hat sich Vietnam wie aus den Bilderbüchern präsentiert. Leute mit 3-Ecks-Hüten in den Reisfeldern und ein Straßenbild wie in Asien eben bekannt, nur noch mehr Chaos. Rinder, Fahrräder, Motorräder, Autos und geschäftige Fußgänger, voll beladen mit Waren. Gefahren wird gänzlich ohne Ordnung - aber es läuft - (keine Ahnung wie !!).
Am Abend haben wir in der Altstadt die Asienküche genossen (zu Zweit mit Getränke 8,-- €) und das quirlige Leben auf den Straßen und Gehsteigen beobachtet.
Taxi: Flughafen - Innenstadt 12,-- € - ca. 40 Minuten / in der Stadt 2,-- € 10 Minuten
ACHTUNG: bei Ausländern wird gerne der Versuch gemacht, statt 2,-- 20,-- zu verlangen!
Das SOFITEL PLAYZA war eine gute Adresse, Nebenkosten im Hotel entsprechen dem Preisniveau wie in Europa.
Eine TOPADRESSE muss das SOFITEL METROPOLITAN sein- Absolut im Zentrum und Luxus pur!
17.04. KULTUR PUR
In einem Sinh-Cafe (kleine Reisebüros) haben wir heute eine Sightseeing - Tour gebucht. 12 € inklusive Abholung am Hotel von 08.15 - 15.00 inklusive Mittagessen. Daraus wurde eine 4 Personen Privattour mit einem Guide, der der englischen Sprache nicht wirklich mächtig war, aber ein eingefleischter Kommunist, der uns ausführlichst durch das Ho Chi Minh anwesen führte (inklusive Mausoleum, wpfür wir als unkultivierte Europäer schön brav 45 Minuten in Reih und Glied - und bitte leise - anstanden). Der Literaturtempel, das Wasserpuppentheater, die vielen Pagoden und die rote Brücke erschienen dagegen fast nicht nennenswert. nach der Führung besuchten wir eine Vorstellung im Wasserpuppentheater und gönnten uns noch eine Rikschafahrt durch die Rushhour der Altstadt. Unser Urteil: Ein absolutes MUSS für ordnungsgewöhnte Europäer. Die Begegnung der 3. Art oder das perfekte Chaos! Oder wie das CHI - es fließt immer - ja nicht stoppen!
Die Zeit in Hanoi war ausreichend, denn die Stadt ist zu laut, schmutzig und hektisch aber EINMALIG!
Ciao Hanoi
18.04. HALONG BUCHT - Backpacker - TourAuch diese Tour haben wir im Sinh-Cafe gebucht. Billig, wie die Backpacker eben buchen. Nach dem einsammeln sämtlicher Jugendlichen aus allen möglichen Herbergen in Hanoi ging die Fahrt über die einzige autobahnähnliche Straße gute 3 Stunden bis Halong. Dort gingen wir an Bord eines recht einfachen Ausflugsbootes (DSCHUNKE) wo wir auch eine Kabine bezogen. Die gemütliche Fahrt durch die wunderschöne Halongbucht, das urige Essen, die Mischung internationaler Jugendlichen und der romantische Abend auf dem Wasser waren perfekt, bis auf die sehr einfache Ausstattung des Schiffes. (Trinken einstellen, dass man nicht so oft aufs WD muss...)
ABER diese Tour gibt es auch exklusiver mit dem Schiff EMERAUD - buchbar bei DERTOUR - ab Hanoi für 190,-- Euro (kostet vor Ort etwa das gleiche).
Wir haben nur 25,-- € bezahlt!!! (Fhrt Hanoi - Halong - Hanoi, Schiffstour, Vollpension, Ausflug in eine Höhle und einer Kajaktour)
Ich hoffe nur, unser Magen - Darm verzeiht uns diesen Ausflug recht gnädig.
Gute Nacht!
19.04. IN DER STILLE DER HALONGBUCHT
Die Morgensonne präsentierte die Felsformation und das Dorfleben auf dem Wasser aus einem besonders schönen Blickwinkel. Wir hatten besonders Glück mit dem Wetter, es war wunderbar klar und die Kajaktour um 06.30 Uhr führte uns in eine besondere Stimmung der Ruhe und Klarheit. Gegen 12.00 Uhr waren wir wieder an Land und fuhren zurück nach Hanoi. Im Sinh - Cafe holten wir unsere Flugtickets ab und flogen um 19.00 Uhr nach HUE. Flug economy oneway für 52,-- €. Flugzeit: 1 stunde. Nach der Ankunft war der Flughafen innerhalb 15 Minuten wie leergefegt, ein Taxi gab es auch nicht, aber man kann ja organisieren. Wir haben 2 Mädels getroffen, die ein Hotel vorausgebucht hatten und haben uns angeschlossen. Es war noch ein Zimmer frei, angeblich nur noch die Präsidentensuite für 35,-- €, aber es war auch wirklich riesengroß, sauber und mit einem schönen neuen Badezimmer. (Standard kostete 22,-- €)
20.04. H U E die alte Kaiserstadt
In HUE hat die UNESCO die wunderschönen alten Kaisergräber zum Teil wieder hergerichtet, die zum Teil in wunderschönen Parkanlagen eingebettet sind.
Wir haben uns für heute für 1.50 Euro ein landestypisches (Mini-)Fahrrad geliehen und wollten die Stätten und Gräber nach Reiseführer abfahren. Ganz ist uns das nicht gelungen. Es ist nichts in englisch angeschrieben, die Einheimischen nach dem Weg zu fragen bringt nichts und die Händler wollen an jedem Eck was an Touris verkaufen. Im Zick-Zack fahren bei zu guten Temperaturen mit einem Minirad - bergauf und bergab - haben wir dann schweißgebadet die Stätte von TU DUC erreicht. Aber es hat sich gelohnt. Leider haben wir uns nicht getraut, den Weg entlang weiterer verschiedener Stätten bis zum Parfüm-Fluß zu machen, um wie ursprüglich geplant, dann mit dem Schiff zurückzufahren, aber dafür muß man wohl bei den Pfadfindern gewesen sein. Dafür haben wir aber am Abend den Fahrradführerschein durch die Rush-Hour von HUE zur Zitadelle und zurück bestanden.
21.04. Und weiter geht's Richtung Süden
Wir haben - wie in Asien allseits bekannt - den OPEN-TOUR-Bus ab Hotel in HUE bis Hotel FURAMA in DANANG für 3 Euro gebucht. Dieses Fortbewegungssystem ist perfekt, man kommt definitiv vom Fixpunkt A nach Fixpunkt B, man braucht nur Zeit. Eine Pinkel- und Trinkpause ist auch garantiert und so waren wir drei Stunden später - nach einer herrlichen Panoramafahrt über den Wolkenpass - in unserem 5* Zwischenhotel im FURAMA in DANANG angekommen. Hier verweilen wir fünf Nächte zum relaxen, lesen und philosophieren.
Wir haben uns entschieden, dem FURAMA 5 Sterne zu geben. Essen super, tolle Zimmer, großer gepflegter Garten, zwei schöne Pools, langer Sandstrand (ohne viel Schatten) n u r eben in der Pampa! Man kommt nur mit dem Taxi zu den nächsten Lokalitäten (immerhin gibt es vor dem Hotel zwei geschäftstüchtige einheimische Damen mit Getränken und Kleinigkeiten!). Nebenkosten im Hotel: in etwa dem deutschen Niveau entsprechend. Landestypisches Essen für zwei Personen inklusive zwei Getränken und 5*-Flair 25 Euro. Wir hatten außerdem ein nettes deutsches Mädl "Anneke" am Empfang, von der wir viele Insiderinformationen über Land und Leute bekommen konnten und auch den Tipp, in MUI NE in das Coco-Beach zu gehen, wo Ihre Freundin arbeitet.
22.04. bis 25.04. RELAXEN PUR
Vom Hotel aus gab es einen kostenlosen Shuttle nach HOI AN. Allerdings fanden wir das allseits so gelobte Künstlerdorf nicht so attraktiv, um einen 2. Besuch abzustatten. Wir hatten uns unter der Ankündigung netter Cafes und Restaurants und Schuh- und Kleiderschneidereien wohl mehr vorgestellt (ja, es gab schon das eine oder andere schnuckelige Cafe - a b e r ...).
Als absoluten Hoteltipp in HOI AN kann aber das SWISSBEL und das VICTOR HOI AN angemerkt werden. Wem das FURAMA in DANANG zu weit abseits liegt, der ist hier schon gut aufgehoben.
26.04. TIME TO SAY GOOD BYE TO LUXUS
Aufgrund der Feiertage hier in Vietnam (ACHTUNG: 28.04. Wiedervereinigung!!!) und (02.05. Tag der Arbeit!!!) und Wochenende!!! bekamen wir keinen Weiterflug nach NHA TRANG. Dort - am internationalen Treff - wollten wir ein bis zwei Tage stoppen um dann mit dem Bus ca. fünf Stunden nach MUI NE zu fahren. Aber keine Chance. Es blieb uns nur noch die Alternative am ab 21:20 Uhr nach Saigon zu fliegen, um dann am Freitag wiederum raus nach MUI NE zu kommen. Immer noch besser, als zehn Stunden Zug von DANANG nach NHA TRANG, der sowieso "ausgebucht" zu sein schien (wie alles andere auch).
Flug von DANANG nach Saigon 62 Euro für eine Stunde Flug.
Mit Verspätung (wie alle anderen Flüge auch) kamen wir um 23:00 Uhr in Saigon an, buchten am Flughafen eine Nacht und Transfer zum Hotel für 30 Euro.
--- Hier war sie wieder, die Begegnung mit Grenzbereich was sanitäre Anlagen und Hygiene angeht. Am Flughafen von DANANG, wo mindestens 1/3tel Ausländer tagtäglich in Massen abgefertigt werden, gibt es auf der Toilette zwar fließendes Wasser, die meisten Spülungen gehen aber nicht, Toilettenpapier gibt es auf öffentlichen Toiletten ohnehin nie, Seife und Papierhandtücher oder ähnliches wäre purer Luxus. Geputzt wird vielleicht 1x täglich. Im Kommunismus gehört sowas wahrscheinlich schon zum Luxus - und Luxus braucht die Masse nicht - und Ausländer eben auch nicht...
LUXUS sind im Inlandsverkehr auch pünktliche Flugzeiten. ACHTUNG - fast jeder Flieger hatte in DANANG Verspätung und eine minimum Connectingtime von drei Stunden zur Langstrecke scheint mir mehr als empfehlenswert.
Davon abgesehen hörte ich von vielen gestrichenen Flügen, was dann wirklich ein Problem wird für die Weiterreise.
27.04. SONNE - STRAND - und NETTE LEUTE
Drei weitere Nächte wollten wir am Strand verbringen, bevor wir die vorgebuchten zwei letzten Nächte in Saigon anfixierten.
Einen Bus von Saigon nach MUI NE erwischten wir nicht mehr, so blieb uns nur, ein Taxi zu organisieren. Nach langem Hin und Her vermittelte uns das Hotel für 52 Euro ein schönes Taxi - aber die Fahrt war trotzdem anstrengend und dauerte mit Essensstop fünf Stunden. Wieder wurden wir Touris abgezockt, weil mit Englisch nichts gut ging und wenn die Rechung auf dem Tisch liegt, will man keine unnützen Diskussionen anfangen, nur zahlen.
Um 16:00 Uhr waren wir im COCA-BEACH. Unsere deutsche Servicedame Kristin wartete schon und wirklich, dieses 3*+ ist ein traumhaftes AUSLESEHOTEL (siehe Meier's Weltreisen) und absolut zu empfehlen. Hängematten, Traumgarten, toller Strand und europäisches Flair (kein Wunder - die Besitzer sind deutsch-französich). ABER: Wir hatten nur eine freie Nacht bekommen und mit vereinten Kräften der Rezeption und unserer Bemühungen, alle Hotels in Fußmarschnähe abzuklappern, bekamen wir immerhin eine weitere Nacht organisiert. Jetzt kam doch etwas Stress auf, denn früher nach Saigon zurück wollten wir auf keinen Fall und die ständige Suche nach einem Bett nahm doch viel Zeit in Anspruch, waren die Temperaturen hier im Süden doch deutlich höher als im nördlichen Vietnam. Die Nachbaranlage hatte dann tatsächlich eine Nichtanreise registriert und uns für eine Nacht einquartiert (25 Euro mit Klimaanlage und Frühstück) - aber die 3. Nacht???
28.04. STRANDTAG
Wir verbrachten den ganzen Tag im Coco-Beach - war wir nach Absprache für 5 Euro pro Person den ganzen Tag nutzen konnten.
Hier sei noch angefügt, dass am 08. Mai um 23:15 in SAT 1 "My Story" die Geschichte von Kristin kam, wie sie Deutschland verlassen hat, in Saigon eingekleidet wurde und dann ihre erste Arbeitswoche im Coco-Beach verbrachte. Sie hat dort 7 Monate gearbeitet und reise Ende Mai zurück nach Deutschland.
29.04. STRESS
So schlecht war die Unterkunft gar nicht, war doch das Bett endlich mal weich, die Klimaanlage gerade ausreichend und ein tolles Himmelbett mit Moskitonetz.
ABER: Wir mussten uns nochmals auf die Suche nach einer weiteren Übernachtung machen. Weil um 14:00 Uhr der letzte Bus nach Saigon raus geht, haben wir um 13:00 Uhr aufgegeben und waren entschlossen zurückzufahren. Die Dame bei der wir den Bus buchen wollten, konnte uns zwar keinen Busplatz verkaufen (schon wieder ausgebucht!), aber sie hatte ein Bett!!! anzubieten. Das letzte Loch, aber wir waren glücklich und dachten, dass wir die eine Nacht schon irgendwie überstehen würden.
Leider haben wir aufgrund der ewigen Herbersuche keine Gelegenheit gehabt, die wunderschöne Dünenwelt von MUI NE zu erkunden. Es gibt eine rote und eine weiße Düne, worunter man sich keine nette Stranddüne, sondern schon eher einen Berg vorstellen kann.
30.04. IN SOLCHEN MOMENTEN FREUT MAN SICH AUF ZUHAUSE
Trotz einem Ventilator war es in dem Zimmer einfach zu heiß. Um 01:00 Uhr war die Nacht vorbei. Wir verbrachten die nächsten Stunden auf der Terrasse im Schatten der Palmen bei Vollmond. War schon beinahe kitschig schön!!! Um 04:00 Uhr sind wir dann irgendwie doch wieder eingeschlafen, wobei ich mir die vermuffelte Hängematte vor unserer Haustüre gegönnt habe, dann draußen ging wenigstens ein kleines Lüftchen.
Schlaf lässt sich bekanntlich ja nachholen, z. B. im Bus, der uns um 14:00 Uhr abholte - zurück nach Saigon (mit Feiertagszuschlag für 7 Euro statt 5).
Wir kamen dann gegen 18:00 Uhr in die absolute Rush-Hour von Saigon uns es war derart mühselig für den Bus vorwärts zu kommen, denn scharenweise überholten uns die Motorräder, voll besetzt mit Familienmitlgiedern - und es war nervig, dass ich mit dachte, ein Tagesausflug von Saigon raus ins Mekongdelta oder in die Anlagen von CU CHI würde ich nicht antun wollen.
01.05. TOO HOT IN SAIGON
Feiertag in Saigon! Für eine Shopping- und Sighseeingtour per Rickscha genau das Richtige. Es war relativ wenig los - aber furchtbar heiß. Es gibt nicht viel zu sehen, ein paar Museen, ein paar Padogen, die Notre Dame und das Postoffice - schöne alte ehrwürdige und teure Hotels - zwei Einkaufsstraßen (abgesehen von den Märkten, die mich schon nicht mehr reizten) ... aber bei Nacht erwachte das Leben wieder und die Kneipen waren voll von interessanten Nationalitäten.
02.05. BYE BYE VIETNAMUnser Hotel Windsor (Meier's Weltreisen, DERTOUR) hatte alle 30 Minuten einen kostenlosen Shuttle in die Innenstadt (von 7:30 bis 23:30 Uhr), was dieses Hotel durchaus attraktiv macht. Sonst nettes 4* Stadthotel. Wir verbrachten den Nachmittag nochmals in der Stadt, genossen noch eine 90-Minuten-Massage (was überall angeboten wird und absolut empfehlenswert ist) und bekamen dann sogar noch einen kostenlosen Shuttle vom Hotel zum Flughafen...
Der Flug mit VN war extrem ruhig und bei Vollmond ohne jegliche Wolken ein nächtliches Schauspiel - fast zu schade zum Schlafen.
Superpünktlich sind wir in Frankfurt gelandet und in der Premium-Economy haben wir sogar als erstes die Koffer auf dem Band gehabt, so dass wir nach Landung schon 20 Minuten später am Bahnsteig standen. Das war absoluter Rekord!
WELCOME AT HOME!!!
Resumee
Vietnam ist geprägt vom Buddhismus und Kommunismus.
Der Glaube gibt ihnen das Talent, nicht in der schrecklichen Vergangenheit zu verweilen, sondern die Gegenwart zu leben und in die Zukunft zu schauen.
Der Kommunismus macht sich in vielem bemerkbar:
Das Leben ist eine ernste angelegenheit - Service nur soviel als notwendig (aber schon sehr geschäftstüchtig) - Sauberkeit und Liebreiz eine Luxusangelegenheit.
Am Flughafen wird man sehr staatstragend kontrolliert. (ja nicht lächeln)
Die traditionale Lebensweise hat das Stadt - und Landleben voll im Griff und es hat für uns genau den Zauber von asiatischer Ursprünglichkeit, wie wir erwartet hatten.
(vom französisch-amerikanischen Einfluss sind außer Gebäude, eine veraltete Bahnlinie und Erinnerungen nichts geblieben)
Mit Englischkenntnissen kommt man in touristischen Gebieten einigermassen durch, allerdings sprechen die Vietnamesen ein furchtbar schlampiges Englisch, das die Verständigung recht mühselig macht.
Hygiene und Sauberkeit ist in den Hotels kein Thema, aber alles was öffentlich ist, ist nur eine "Notdurft".
In den Restaurants ist es ein Glückspiel. Kann sein - muss nicht sein.
die Hotels sind von Deutschland aus gebucht eher günstiger als vor Ort, da man vor Ort oft Saisonzuschläge zahlen muss, oder eben - geschäftstüchtig wie sie sind - man zahlt einen überzogenen Touristenpreis (man kanns ja mal probieren!!!)
Als Rucksackreisender kommt man ähnlich wie in Thailand überall hin, nur ist es nicht so perfekt und zuverlässig organisiert aber mit viel viel Zeit gut machbar.
Wer einen perfekt organisierten Urlaub möchte und nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung hat, sollte die Rundreise durch Vietnam aus alle Fälle organisiert buchen. Es gibt inzwischen viele schöne Kombinationen, für viel und wenig Zeit.
Highlights, die man unbedingt sehen muss:
HANOI
HALONGBUCHT
HUE
HOI AN
SAIGON
Klassische 1 Wochenreise
Wer mehr Zeit hat, sollte im Norden noch die trockene Halongbucht mitmachen (südöstlich von Hanoi) und/oder in die Berge nach Sa Pa
Zwischen Nha Trang und saigon ist ebenfalls das Hinterland und der Küstenbereich recht interessant.
Saigon mit dem Mekongdelta kann ebenfalls mit mehr Zeit intensiver bereist werden.
Leider habe ich nicht alle wichtigen und schönen Stationen antreffen können, dazu wäre die doppelte Zeit notwendig gewesen, denn wenn man selber organisiert, geht sehr viel Zeit verloren, aber am Ende ist eine wunderschöne Reise durch Vietnam von Nord nach Süd zu Stande gekommen.
FAZIT: JEDERZEIT WIEDER !!!!!